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Als ich dann mit Dr. Pullmann beim letzten Botox-Kontrolltermin über das Thema Hyaluron -Unterspritzung sprach, konnte er mir aber etwas von meiner Angst nehmen. Dr. Pullmann erzählte mir, dass er für eine Hyaluronsäure-Unterspritzung normalerweise Filler von Juvederm wie z.B. Juvederm 2 oder Voluma verwendet, die schon Lidocain - also ein Betäubungsmittel - enthalten. Außerdem würde er vor der Unterspritzung von außen auf die Haut eine Betäubungscreme (emla) auftragen. Dr. Pullmann erklärte mir auch , dass die starken Verdrängungsschmerzen bei einer Hyaluronsäure-Unterspritzung vor allem dann auftreten, wenn die Hyaluronsäure sehr schnell injiziert wird. Und er versprach mir , dass er sich für eine Unterspritzung mit Juvederm oder anderer Hyaluronsäure deshalb immer viel Zeit nehmen würde.
Natürlich klärte er mich auch über die Risiken auf, dass es direkt nach der Unterspritzung zu leichten bis mittleren Schwellungen und manchmal auch zu kleinen Blutergüssen an den Einstichstellen kommen könne. Außerdem sind direkt nach der Unterspritzung oft leichte Verhärtungen zu ertasten, die normalerweise aber innerhalb weniger Tage von selbst verschwinden. Die Kosten für die Unterspritzung mit Juvederm sollten ca 350 Euro betragen. Der Preis hängt immer von dem Material, von der verwendeten Menge und dem Aufwand bei der Unterspritzung ab.
Ich fand den Preis auf jeden Fall in Ordnung, und da ich zu Dr. Pullmann durch meine Erfahrungen, die ich schon mit ihm habe machen können, großes Vertrauen habe, konnte er mir in dem Gespräch meine Angst auch fast komplett nehmen. So kam es, dass wir kurzfristig einen Termin für die Juvederm Unterspritzung meiner Nasolabialfalten ausmachten.
Als es dann endlich soweit war, war ich trotzdem ziemlich nervös. Zu allererst trug Dr. Pullmann bei mir auf die Region der Nasolabialfalten die Betäubungscreme auf . Solange diese einwirkte, konnte ich in dem Behandlungszimmer warten und versuchte, mich mit einem spannenden Buch abzulenken. Das war aber aufgrund meiner Nervosität gar nicht so leicht. Als Dr. Pullmann dann nach ca einer halben Stunde wieder zurückkam, war ich deshalb sehr froh, dass es nun endlich losgehen sollte. Ich legte mich auf die Behandlungsliege, und als Dr. Pullmann zuerst die Betäubungscreme entfernte und dann die Haut desinfizierte, merkte ich, dass sich die Region im Bereich der Nasolabialfalten tatsächlich schon ziemlich taub anfühlte.
Dann nahm Dr. Pullmann eine mit 0,55 ml Juvederm gefüllte Spritze und machte den ersten Einstich am oberen Ende der rechten Nasolabialfalte. Den Einstich selbst spürte ich dann auch etwas, ähnlich wie die Einstiche bei den Botox-Unterspritzungen. In der Tiefe merkte ich aber kaum etwas. Das hat sicher zum einen damit zu tun, dass dann schon das Betäubungsmittel Lidocain in dem Juvederm seine Wirkung zeigte, aber auch damit, dass Dr. Pullmann das Juvederm wirklich ganz langsam injizierte.
So arbeitete sich Dr. Pullmann dann vom oberen Rand der rechten Nasolabialfalte bis nach unten, wo die Nasolabialfalte auf den Mundwinkel trifft. Anschließend war die Nasolabialfalte auf der andere Seite mit einer weiteren 0,55 ml Juvederm Ampulle an der Reihe. Vereinzelt habe ich bei der ganzen Prozedur außer dem kleinen Piekser beim Einstich auch mal einen leichten Schmerz in der Tiefe gespürt, aber das war für mich absolut erträglich, und ich empfand es bei weitem als nicht so schlimm, wie ich vorher befürchtet hatte. Zum Schluß durfte ich mir im Spiegel gleich das Ergebnis anschauen, das anders als bei einer Botox-Unterspritzung ja schon direkt nach der Unterspritzung erkennbar ist, und ich habe mich sehr darüber gefreut.
Die Einstichstellen waren direkt nach der Unterspritzung noch etwas sichtbar, liessen sich aber mit einem normalen Puder gut abdecken, so dass ich direkt danach noch einkaufen gehen und Freunde treffen konnte, ohne dass man etwas von der gerade erst zurückliegenden Unterspritzung sehen konnte. Auch Schwellungen sind bei mir nach der Juvederm-Unterspritzung kaum aufgetreten. Allerdings erklärte mir Dr. Pullmann, dass verschiedene Patienten unterschiedlich auf Hyaluronsäure Unterspritzungen reagieren, und dass es vor allem bei der Unterspritzung mit stärker vernetzter und tiefer injizierter Hyaluronsäure wie z.B. Voluma schon mal zu stärkeren Schwellungen kommen kann.
Wie schon vorher von Dr. Pullmann angekündigt, konnte ich in den ersten Tagen im unterspritzten Bereich der Nasolabialfalten kleine Knötchen ertasten, die man aber von außen betrachtet nicht sehen konnte. Im ungeschminkten Zustand waren noch für wenige Tage einige winzige Einstichstellen als ganz feine Pünktchen leicht sichtbar; diese liessen sich problemlos mit etwas Puder abdecken. Ganz minimale Schwellungen, die auch nicht weiter aufgefallen sind, verschwanden bei mir ebenfalls innerhalb von wenigen Tagen.
Und jetzt kann ich mich noch viel mehr über das Ergebnis freuen. Obwohl jemand, dem ich nicht davon erzählen würde, wahrscheinlich nicht unbedingt auf die Idee kommt, dass ich eine eine Hyaluronsäure-Unterspritzung hinter mir habe, wirkt mein Gesicht einfach natürlich sanfter und freundlicher. Das gefällt mir richtig gut und ich finde, das hat Dr. Pullmann ganz toll gemacht. Ich freue mich deshalb riesig, dass ich mich trotz meiner (unbegründeten) Ängste vor den Schmerzen getraut habe, und bin nun sehr gespannt, wie lange das schöne Ergebnis anhält.
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