Brustverkleinerung / Bruststraffung - Risiken und mögliche Komplikationen
Eine Brustverkleinerung ist ein größerer operativer Eingriff als z.B. eine Brustvergrößerung.
Schwellungen und Blutergüsse sind normal, verschwinden normalerweise nach ca 3 Wochen. Aufgrund der größeren inneren Wundflächen kann es manchmal auch zu einer Ansammlung von Serom (Wundwasser) kommen, die eventuell punktiert werden muß.
Neben den normalen OP-Risiken wie Infektionen und Nachblutungen, gibt es noch schwerwiegende speziell im Zusammenhang mit einer Brustverkleinerung auftretende Risiken, wie durch mangelnde Durchblutung verursachte Fettgewebsnekrosen oder das Absterben der versetzten Brustwarzen. Auch eine Beeinträchtigung der Stillfähigkeit - vor allem wenn die Brustwarzen versetzt werden - kann nach einer Brustverkleinerung vorkommen.
Kommt es zu Wundheilungsstörungen wird der Arzt beurteilen, welche Behandlung erforderlich ist. Manchmal ist eine operative Nachkorrektur der Narben notwendig, z.B. auch bei den sogenannten “Dog-Ears”, die nach einer Brustverkleinerung nach Lejour auftreten können. Eine operative Nachkorrektur kann auch bei zu starken Asymetrien in Größe und Form oder ungleicher Höhe oder Größe der Brustwarzen empfohlen werden.
Wie groß die jeweiligen Risiken bei der eigenen Ausgangslage und bei der geplanten OP-Technik sind, sollte vor der Entscheidung für eine eventuelle Brustverkleinerung oder auch Bruststraffung individuell mit dem Arzt besprochen werden. Eine schonend und sorgfältig durchgeführte OP durch einen erfahrenen Arzt und das Einhalten der durch den Arzt vorgegebenen Verhaltensregeln vor und nach OP können helfen, all diese Risiken soweit wie möglich zu reduzieren.
Mehr Informationen finden Sie hier:
OP-Techniken Brustverkleinerung / Bruststraffung
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Nach der Operation Brustverkleinerung / Brust-Straffung
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