Eine Fettabsaugung kann sowohl in Vollnarkose wie auch unter lokaler Betäubung (Tumeszenz-Anästhesie) durchgeführt werden.
Als Vorteil der Lokalanästhesie wird oft genannt, daß man während der Operation aufstehen oder sich selber drehen kann. Der Nachteil ist, daß man die ganze Operation bei vollem Bewußtsein miterlebt, und daß die Absaugung gerade an empfindlichen Stellen nicht immer ganz schmerzfrei ist. Bei einer Lokalanästhesie gibt es Höchstgrenzen für den Einsatz des Narkosemittels. Werden diese überschritten, kann es zu gefährlichen Nebenwirkungen kommen. Für eine umfangreiche Fettabsaugung vieler Zonen ist eine Lokalanästhesie deshalb nicht geeignet.
Eine Vollnarkose kann für den Patienten komfortabler sein, weil er von dem gesamten Eingriff nichts mitbekommt und das Schmerzempfinden komplett ausgeschaltet ist. Der Vorteil für den Chirurgen liegt bei einer Vollnarkose darin, daß er "in Ruhe" arbeiten und sich komplett auf die Operation konzentrieren kann.
Eine weitere Anästhesie-Form , die bei einer Fettabsaugung eingesetzt werden kann, ist der Dämmerschlaf. Dabei bewirkt das Narkosemittel eine Bewusstseinstrübung. Man gleitet in einen Dämmerschlaf, aus dem man zwar weckbar ist, sich aber nach der Operation meistens nicht mehr daran erinnern kann.
Sowohl bei der Vollnarkose wie auch beim Dämmerschlaf sollte die Narkose während der gesamten Operation durch einen Anästhesisten überwacht werden.
Eher unüblich ist bei einer Liposuktion der Einsatz einer Spinalanästhesie, wird aber in einigen wenigen Fällen mal angeboten.