Fettabsaugung - Meine Erfahrungen


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Die Zeit danach

 

Fettabsaugung / Liposuktion - 2. Woche nach der Operation

In der zweiten Woche Post-OP sind Muskelkater-, Blaue Flecken-Gefühl und Berührungsempfindlichkeit noch weiter zurückgegangen und waren für mich, wenn ich nicht direkt auf die Stellen drückte, kaum noch spürbar. Ich war im normalen Alltag allerdings auch sehr abgelenkt, kam nur noch wenig dazu, an meine Fettabsaugung zu denken, auch wenn ich hin und wieder doch wieder daran erinnert wurde.

Die unangenehmste Einschränkungen waren in der Zeit das starkes Ziehen an den Innenseiten der Oberschenkel, wenn ich nach langem Sitzen im Büro aufgestanden bin. Das Ziehen hielt dann immer noch eine Weile an und verschwand erst nach einigen Minuten, wenn ich etwas herumgelaufen war.

Einmal verspürte ich auch einen fiesen leicht reißenden Schmerz, als ich im Kinderzimmer meiner Tochter mit einem "Fast-Spagat" schräg über ihre Besucher-Matratze steigen wollte. Aua. Und ab und zu juckten auch die Einstichstellen etwas, aber das hielt sich in Grenzen. Langes Sitzen auf sehr unbequemen Stühlen war allerdings immer noch nicht so angenehm. Ich war in der Woche z.B. abends zum Essen verabredet und konnte dann zum Glück meine Bekannte überreden die weiche Bank, die sie sich zum Sitzen ausgesucht hatte, gegen den harten ungepolsterten Holzstuhl zu tauschen, auf dem ich zuerst Platz genommen hatte.

Ganz leichten Ausdauer-Sport machte ich regelmäßig fast täglich, natürlich immer mit Mieder. Weiterhin durch schnelles Gehen auf dem Laufband, mit etwas Steigung, damit es nicht ganz so langweilig war, und seit der 2. Woche ging ich ab und zu wieder auf auf den X-Trainer, trainierte dort nach Gefühl aber auch nur ganz sanft noch mit deutlich geringerem Schwierigkeitsgrad als vor der OP. Ich überanstrengte mich aber beim Sport nicht, hatte sogar das Gefühl, daß es mir gut tat und das oben beschriebene Ziehen an der Innenseite der Oberschenkel dadurch eher verschwinden würde.

An das Mieder hatte ich mich inzwischen gewöhnt, eigentlich störte es mich im Alltag kaum noch, ich fand nur das Trocknen des Mieders (wenn ich mit Mieder geduscht habe am Körper, oder wenn ich ohne Mieder geduscht und es separat gewaschen habe, eben nicht am Körper) etwas nervig, weil man es ja auch zeitlich in seinen Tagesablauf einplanen mußte. Aber für einen überschaubaren Zeitraum war auch das zu ertragen.

Blaue Flecken und Blutergüsse waren an verschiedenen Stellen zwar weniger geworden, aber immer noch gut sichtbar. Interessant fand ich, daß sie sich nicht nur an den abgesaugten Stellen befanden, sondern "wanderten". Ein leichter Bluterguss war z.B. am linken Bein unterhalb des Knies erkennbar, obwohl da gar nicht abgesaugt wurde. Wie gut, daß ich zu der Zeit nur schwarze Strumpfhosen getragen habe.

Beim Streichen über die Haut wechselten sich hohe Empfindlichkeit und ein leicht taubes Gefühl an verschiedenen Stellen ab. Und an einigen Stellen konnte ich auch leichte Verhärtungen spüren, die man nicht sehen, sondern nur fühlen konnte. Etwas erschrocken hatte ich mich ja bei meinem ersten Wiegeversuch, als mir die Waage trotz der Sporthose, die doch viel lockerer saß, 2 kg mehr als vor der OP anzeigte.

Aber ich vermute mal, daß das noch Schwellungen und Wassereinlagerungen waren. Von der Seite gesehen kam mir mein Bauch auch noch aufgebläht und der Rücken geschwollen vor. Mit dem Übergang der Hüften zu den Oberschenkeln war ich eigentlich schon ganz zufrieden. Und überraschenderweise hatte sich da für mich im Bauchbereich schon einiges getan.

Ich erinnerte mich noch daran, daß ich mich 2 Tage Post-OP etwas über die faltige Bauchdecke erschrocken hatte. Und war sehr positiv überrascht als ich wenige Tage später wieder unter das Mieder "luscherte" und feststellte, daß sich die Haut doch schön glatt angelegt hatte. Natürlich nicht so glatt wie vor meinen Schwangerschaften und der hohen Gewichtsabnahme. Aber doch glatter als vor der Fettabsaugung. Das hatte ich so nicht erwartet und freute mich sehr darüber

 

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