Fettabsaugung - Meine Erfahrungen


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Vor der Fettabsaugung

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Die Zeit danach

 

Fettabsaugung / Liposuktion 1. - 2. Tag nach der Operation

Erster Tag nach Liposuktion

Nach der doch recht kurzen Nacht fühlte ich mich am ersten Tag Post-OP etwas "kaputter" als am Tag zuvor. Habe mich tagsüber öfters mal hingelegt und ausgeruht.

Im Ruhezustand, also im Stehen und Liegen merkte ich von der gestrigen Fettabsaugung fast gar nichts. Beim Laufen fühlte es sich an wie eine Mischung aus Muskelkater und blauen Flecken, war aber absolut erträglich. Als unangenehm habe ich das Sitzen empfunden, weil ich dabei das Gefühl hatte, daß der Bauch irgendwie einknickten würde, und ich Angst hatte, daß die Haut sich nicht glatt anlegen könne.

Und - wie bei einem Riesenmuskelkater - war es ziemlich umständlich und unangenehm, z.B. aus dem Liegen hochzukommen, sich Stiefel an- oder auszuziehen, generell sich zu bücken usw. Nach wie vor hatte ich sehr großen Durst und habe sehr viel getrunken.

Der Tag war aber sonst recht ereignislos, bin wieder viel spazieren gegangen und hoffte sehr, daß ich die nächste Nacht würde besser schlafen können.

Zweiter Tag nach der Liposuktion

Nachdem ich die letzte Nacht ganz tief und fest geschlafen hatte, ging es mir am 2. Tag nach OP richtig super. Ich fühle mich schon viel beweglicher und fitter als am Tag zuvor, obwohl Aufstehen und viele Bewegungsabläufe aufgrund des gefühlten Muskelkaters immer noch langsamer als normal und etwas umständlich waren. Trotzdem konnte ich schon wieder einiges im Haushalt machen, und es kamen die ersten sehnsüchtigen Gedanken daran, wann ich endlich wieder Sport würde machen dürfen.

Am Nachmittag wollte ich dann endlich das Entfernen der Tapes hinter mich bringen. Wie von Dr. Pullmann empfohlen habe ich es unter der Dusche versucht. Leider ist mein Kreislauf dabei ganz schön zusammengesackt. Ob das an der wegfallenden Kompression, an dem warmen Wasser oder an dem Ziepen auf der teilweise sehr empfindlichen, teilweise auch etwas tauben Haut lag, weiß ich nicht. Vielleicht war es auch eine Kombination aus allem. Ich mußte auf jeden Fall immer wieder Pause beim Abziehen der Tapes machen, mich teilweise auch hinlegen. Insgesamt habe ich bestimmt eine Dreiviertelstunde dafür gebraucht, die gar kein Ende zu nehmen schien.

Danach war ich fix und fertig, habe sogar auf das eigentlich geplante Haarewaschen verzichtet und mir nur noch das Mieder wieder angezogen. Obwohl "nur noch" eigentlich untertrieben ist. So angenehm ist es nämlich auf der empfindlichen Haut nicht, wenn man darüber ein ganz enges Mieder wieder hochziehen muß.

Was ich unter den Tapes gesehen habe, hat mir aber schon ganz gut gefallen. War zwar alles noch schwer einzuschätzen, aber es sah vor allem an den äußeren Seiten so aus, als ob der Dr. Pullmann den Übergang zwischen Hüfte und Reiterhose, wo ich bisher zwei häßliche Ausbuchtungen hatte (zwei auf jeder Seite!), trotz meiner schlechten Haut sehr schön hinbekommen hätte. Der Bauch, an dem ich unterhalb des Nabels ja vorher schon Falten hatte, sah dort allerdings noch ziemlich faltig aus, was durch das Langziehen der Haut beim Abziehen der Tapes eher noch verstärkt wurde. Das hatte mich zu dem Zeitpunkt noch etwas erschreckt und verunsichert, hat sich dann später ja zum Glück noch ganz toll entwickelt.

 

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