Brustvergrößerung - Meine Erfahrungen


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Mein Tagebuch :

1. Beratungsgespräch Brustvergrößerung Dr. Pullmann in Hamburg:

Allgemeine Infos :

Erste Überlegungen

1. Beratungsgespräch

2. Beratungsgespräch

Zeit bis Brustvergrößerung

Die OP Brustvergrößerung

Erste Tage nach OP

Erste Wochen nach OP

Das Leben nach OP

Vorher-Nachher-Bilder

 

Nachdem ich mich mich ungefähr 2-3 Wochen intensiv mit dem Gedanken an eine eventuelle Brustvergrößerung befasst habe, war ich soweit, dass ich auf jeden Fall mal ein Beratungsgespräch führen wollte.

In meinem Bekanntenkreis gab es aber leider niemanden, mit dem ich darüber sprechen konnte. Deshalb habe ich im Internet nach Empfehlungen für einen kompetenten Arzt im Raum Hamburg gesucht. Ich informierte mich über den Unterschied zwischen Ärzten, die sich Schönheitschirurg nannten, und denen, die auch eine anerkannte Fachausbildung als Ästhetisch Plastischer Chirurg gemacht haben. Ich wollte auf jeden Fall zu einem Facharzt für Ästhetisch Plastische Chirurgie, der in Hamburg praktiziert, und den wichtigen Fachverbänden, wie z.B. dem VDPC angeschlossen ist. Und dann bin ich auf einige sehr positive Berichte über Dr. med. Friedrich Pullmann gestossen, der sowohl in Hamburg wie auch in Köln operiert, habe mir seine Internet-Seite Dr. Pullmann angeschaut und insgesamt einen so guten Eindruck gewonnen, dass ich mir vornahm, dort anzurufen.Die auf der Internetseite abgedruckte Telefon-Nummer nahm ich mir mit in die Firma, musste aber allen Mut zusammen nehmen, in meiner Mittagspause vom Handy aus dort anzurufen. Ich war soooo aufgeregt! Und zuerst fast ein bischen erleichtert, als niemand abnahm. Aber nur 1 Minute später kam schon der Rückruf auf meinem Handy.

Eine Mitarbeiterin von Dr. Pullmann stellte sich mir vor, fragte, weshalb ich angerufen hätte. Und ich erinnere mich noch, wie schwer es mir damals gefallen ist, laut auszusprechen, dass ich gern einen Beratungs-Termin für eine eventuelle Brustvergrößerung machen wolle. Für sie war es natürlich eine ganz normale Frage. Auf jeden Fall wirkte sie sehr nett und freundlich, und wir fanden einen Termin, der bei mir und bei Dr. Pullmann passte. Es war Freitag, der 17.02.06. um 17.00 Uhr.

Am 17.02. war es für mich in der Firma ziemlich hektisch, habe es nur knapp geschafft, rechtzeitig wegzukommen. Und kam supergestresst mit ein paar Minuten Verspätung in der Praxis, damals noch in der Heilwigstraße in Hamburg, an. Und ich war noch viel aufgeregter als vor dem Telefonat. Als ich an der Eingangstür nicht gleich das Namens-Schild mit der dazugehörigen Klingel fand, habe ich einen kurzen Moment überlegt, ob ich nicht einfach kehrt machen solle. Naja, ich habe mich dann überwunden, die Klingel gefunden und geklingelt.

Die nette Arzthelferin, mit der ich auch schon telefoniert hatte, machte mir die Tür auf und begrüßte mich total herzlich. Sie meinte, sie hätte schon versucht, mich zu erreichen, damit ich mir noch etwas Zeit lassen könne. Denn die Dame, die den vorherigen Beratungstermin hatte, wäre etwas zu spät gekommen. Und es würde noch einen Moment dauern.

So nahm ich erst mal im Wartezimmer Platz. Um eine Zeitschrift oder ein Buch zu lesen, war ich immer noch zu aufgeregt, schaute mir aber einige Broschüren zum Thema Brustvergrößerung an. Und wieder kamen die Überlegungen, ob das wirklich richtig sei, was ich da vorhatte. Kam mir selber ganz fremd vor und wäre am liebsten einfach aufgestanden und wieder gegangen.

Dann war es soweit. Dr. Pullmann öffntete die Tür von seinem Beratungszimmer, begrüßte mich und bat mich herein. Er wirkte auf eine zurückhaltende und gleichzeitig offene Art auf mich sehr vertrauenserweckend, und ich fasste mir gleich zu Beginn des Gesprächs ein Herz und erzählte ihm, dass ich fürchterlich aufgeregt sei. Mit dem für mich sehr ungewöhnlichem Thema "Brustvergrößerung" ging er aber so sensibel und unbefangen um, dass meine Aufregung schnell verflog.

Dr. Pullmann erzählte mir, wie eine Brustvergrößerung grundsätzlich ablaufen würde, erläuterte mir die verschiedenen Methoden und Techniken, klärte mich über die Risiken auf und zeigte mir auch einige Implantate. Wir besprachen, dass bei wenig Eigengewebe auf jeden Fall unter Brustmuskel operiert werden solle, weil man sonst die Ränder der Implantate sehen könnte und der Busen sehr künstlich und aufgesetzt wirken würde.

Er erklärte mir genau, welche verschiedenen Zugangsmöglichkeiten es gebe, über die Brustfalte, den Brustwarzenhof oder die Achsel. Und daß er alle Techniken beherrschen würde. Auch den Achselschnitt, mit dem er sehr viele Erfahrungen hätte. Und daß er dabei für eine bessere Einsicht in das OP-Gebiet endoskopisch arbeiten würde. Ich erzählte ihm aber, dass ich eigentlich am liebsten den BWS hätte.

Dann zeigte ich ihm ein paar Wunschbilder, die ich mir aus Zeitschriften ausgerissen und mitgenommen habe. Woraufhin er mir gleich sagte, dass für so ein Ergebnis nur anatomische Implantate infrage kommen würden.

Danach gingen wir an seinen Computer und guckten uns Bilder von operierten Patientinnen mit anatomischen Implantaten an. Und ich muß sagen, dass mir eigentlich alle Bilder sehr gut gefallen haben. Habe ihm aber auch gesagt, wo ich die Größe der Brust gut fand, und wo sie mir - für mich - zu groß vorgekommen wäre.

Ich hatte mir auch eine Liste mit verschiednen Fragen mitgenommen, musste aber kaum Fragen von der Liste ablesen, weil er mich auch so über alles informierte, und wir im lockeren Dialog schon fast alles besprochen haben, was mir wichtig vorkam.

Anschließend fragte Dr. Pullmann, ob ich damit einverstanden sei, dass er sich mal meine Ausgangslage angucken würde. Zu dem Zeitpunkt hatte ich schon totales Vertrauen zu ihm gefasst, war auch gar nicht mehr aufgeregt. Wir gingen also gemeinsam in ein anderes Zimmer, dort zog ich meine Oberteile aus und Dr. Pullmann guckte sich ganz genau meine Ausgangslage an. Stellte fest, dass ich wirklich nur wenig Eigengewebe hatte und empfahl mir die anatomischen Implantate von Inamed McGhan in der Größe 280-295 cc.

Anschließend sprachen wir - dann natürlich angezogen und wieder in seinem Beratungszimmer - noch über den Preis und den möglichen OP-Termin. Theoretisch wäre von seiner Seite schon ein Termin im März möglich gewesen, aber ich konnte mir erst im April, in der Woche vor Ostern, so lange Urlaub nehmen. Hätte gern Donnerstag, den 06.04. als OP-Termin gehabt, aber der war schon komplett belegt. Wir einigten uns dann auf den 07.04. Dann hätte ich ja immer noch die komplette folgende Woche, das Wochenende und den Ostermontag zur Erholung. Das würde auch nach Meinung von Dr. Pullmann vollkommen ausreichen.

Wir vereinbarten dann gleich einen weiteren Termin für ein 2. Beratungsgespräch zur Besprechung der weiteren Details für die Operation. Der Narkosearzt wäre dann auch da. Und die Blutabnahme für die Blutuntersuchung könne dann auch gleich gemacht werden. Ich müsse mich nur noch selber um die benötigte Mammografie kümmern.

Das Beratungsgespräch hatte insgesamt 1 ½ Stunden gedauert. Und ich hatte ein so gutes Gefühl, daß nicht nur alle Fragen, die ich stellen wollte,beantwortet wurden, sondern auch die, an die ich gar nicht gedacht habe. Und vor allem habe ich so viel Vertrauen gefasst, daß ich sicher war, daß ich den richtigen Arzt für mich gefunden hatte….

     

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