Brustvergrößerung - Meine Erfahrungen


          Home         

Mein Tagebuch :

    Arztsuche    
Brustvergrößerung

    Checkliste    
Beratungsgespräch

  Forum & Expertenrat   
Brustvergrößerung

Erste Wochen nach der OP Brustvergrößerung

      News       

Allgemeine Infos :

Erste Überlegungen

1. Beratungsgespräch

2. Beratungsgespräch

Zeit bis Brustvergrößerung

Die OP Brustvergrößerung

Erste Tage nach OP

Erste Wochen nach OP

Das Leben nach OP

Vorher-Nachher-Bilder

 

Die ersten Arbeitstage nach Brustvergrößerung: Mein erster Arbeitstag am 18.04. ist eigentlich ganz gut gelaufen. In der Firma weiß ja niemand über die Operation Bescheid, und ich habe mir als mögliche Ausrede für meine Einschränkungen, die ich noch hatte, einen eingeklemmten Nerv einfallen lassen. Aber diese Ausrede brauchte ich gar nicht, weil niemandem etwas aufgefallen ist

Nur ich selber merkte, daß es doch viele Dinge gab, an die ich vorher noch gar nicht gedacht hatte. Ich hätte zwar z.B. den Kofferraum meines Autos öffnen, aber nicht wieder schliessen können. Meinen Firmenausweis in der Tiefgarage aus dem Auto heraus vor das Lesegerät zu halten, war eine relativ umständliche Aktion. Und mal eben so eine Tasse aus dem hohen Schrank in der Küche zu holen, war auch nicht so einfach. Oder den obenliegenden Dimmer meines Deckenfluters im Büro zu bedienen. Und und und…

Außerdem fiel mir zum ersten Mal auf, wie viel Kraft man doch braucht, um Sicherheitstüren zu öffnen und zu schließen, was ich bei der Vielzahl von Besprechungen, die ich in verschiedenen Räumen und Etagen hatte, täglich zigmal machen musste.

Etwas ungünstig war auch, daß ich ausgerechnet zu diesem Zeitpunkt sehr kurzfristig die Möglichkeit bekam, endlich wieder in ein eigenes Büro mit geschlossenen Wänden zu ziehen, was in dem nach Großraumkonzept konzipierten Bürogebäude eine seltene Chance war. Da aber meine Assistentin in Urlaub war, und ich sonst niemanden fragen wollte, da ja keiner von meiner OP wusste, hieß es für mich, eine ganze Menge schwerer Ordner alleine in Umzugskisten packen

Auf jeden Fall hatte ich nach den ersten Arbeitstagen abends ein stärkeres Ziehen im Brustbereich als in den Tagen direkt nach Operation. Das empfand ich als sehr unangenehm, gerade weil ich ja vorher schmerzfrei war.

Der 2. Kontrolltermin bei Dr. Pullmann: 2 Wochen nach Operation war es soweit, endlich der Termin, bei dem Dr. Pullmann mir die Fadenenden entfernen konnte. Ich hatte zwar selbstauflösende Fäden, das heißt, im Körperinneren lösen sie sich von selber auf und brauchen nicht gezogen werden. Aber alles, was `rausguckte, konnte sich ja nicht auflösen und musste deshalb entfernt werden. War weder schmerzhaft noch unangenehm. Und ich habe mich so darüber gefreut, weil ich ja wusste, daß ich danach zum ersten Mal wieder duschen durfte.

Als ich das erste Mal meine Narben ohne Fäden gesehen, war es mir in dem Moment irgendwie doch etwas unheimlich, die Wunde um die Brustwarze herum zu sehen. Hatte keine Vorstellung darüber, wie sich die Narben weiterentwickeln würden. Aber Dr. Pullmann sagte mir, daß sie ganz toll werden würden (und damit hat er ja auch Recht behalten). Und auch sonst war alles bestens.

Ich fragte ihn wegen es Ziepens nach der Arbeit und er tastete daraufhin etwas erschrocken meine Brust ab, meinte dann aber selber erleichtert, daß das nach einer Brustvergrößerung ganz normal und alles in Ordnung sei.

Ich fragte ihn dann noch, wie es mit Sport wäre. Wann ich wieder auf den X-Trainer dürfe. Und er sagte, ich solle besser noch 1 Woche warten. Dann könne ich langsam anfangen, solle aber auf meinen Körper hören. Und wenn es zuviel wäre, lieber etwas zurückstecken.

Fotos machte er auch noch, und wir verabredeten, daß der nächste Kontroll-Termin 6 Wochen nach OP sein solle.

Narbenpflege: Zur Narbenpflege hatte Dr. Pullman mir empfohlen, keine spezielle Narbencremes zu verwenden, da diese zur Behandlung von keloiden (also wulstigen) Narben gedacht wären, diese flacher (und damit auch breiter) machen sollten. Bei normaler Narbenheilung könnten sie die Narben auch eher breiter machen. Er empfahl mir deshalb regelmäßiges Eincremen mit Bepanthen. Damit würde dem Narbengewebe Fett und Feuchtigkeit zugeführt werden, was dieses nicht mehr selber produzieren könne.

Und ein leichtes Einmassieren beim Eincremen würde außerdem die Durchblutung fördern. Was sich auch positiv auf die Narbenheilung auswirken würde. Und daran habe ich mich gehalten. Und war dann schnell begeistert davon, wie sich meine Narben entwickelten. 3 Wochen nach OP waren sie bei genauem Hinsehen noch sichtbar. Aber schon im Zeitraum 4-6 Wochen nach Operation fielen sie, wenn man nicht besonders darauf achtete, kaum noch auf.

Das Eincremen mit Bepanthen habe ich auch dann als sehr angenehm empfunden, als so ca 2-3 Wochen nach der Operation die Brustwarzen auf einmal extrem empfindlich wurden. So empfindlich, daß es fast weh tat. Das ist aber wohl ein Phänomen, das relativ häufig nach einer Brustvergrößerung auftritt, und zwar unabhängig davon, wo der Schnitt gemacht wurde. Und dann zum Glück nach 1-2 Wochen von selber wieder verschwindet.

Erster Sport nach Brustvergrößerung: Da ich vor der Operation ja fast jeden Tag beim Sport gewesen bin, fiel mir die Sport-Abstinenz nach der Brustvergrößerung erst mal sehr schwer. Habe dann einige Tage nach der Operation schon wieder angefangen, ganz leichte Bauchübungen zu machen. Aber keine klassischen Crunches sondern nur auf dem Rücken liegend über Heben/Strecken bzw Strecken/Beugen der Beine, was ich auch als wohltuend zur Entspannung für den Rücken empfunden habe. Aber ins Fitness-Studio bin ich - nach Rücksprache mit Dr. Pullmann - erst nach 3 Wochen gegangen, und da auch nur auf den X-Trainer erstmal ohne Einsatz der Arme. Nach ein paar Tagen habe ich zum dann die Arme für ein paar Minuten mit trainiert. Und die Dauer dann von mal zu mal etwas gesteigert.

Alles andere, vor allem Übungen, bei denen die Brust stärker beansprucht wird, habe ich aber erst 6 Wochen nach der Operation wieder begonnen.

Auf der Seite liegen: Während ich mich in den ersten Tagen nach Brustvergrößerung trotz heftiger Rückenschmerzen daran gehalten habe, nur auf dem Rücken zu schlafen. Und bis dahin nur durch eine spezielle Liegetechnik die Hüften mal auf die eine und mal auf die andere Seite gedreht habe, durfte ich - nach Rücksprache mit Dr. Pullmann - ab 2 Wochen nach OP schon wieder leicht seitlich schlafen. Habe am Anfang aber versucht, mich nur soweit auf die Seite zu drehen, daß das Implie nicht auf die Matratze gedrückt wurde.

Und vor allem habe ich versucht, mich in den ersten Wochen nachts ungefähr gleich lange mal auf der einenund mal auf der andere Seite zu liegen. Hätte sonst Angst vor einem ungleichmäßigen Ergebnis gehabt. Auf dem Bauch habe ich in der ganzen Zeit nicht geschlafen. Das war erst nach 6 Wochen wieder erlaubt, aber auch da noch viel zu unangenehm, als ich daß ich das schon wieder gern gemacht hätte…

Reisen: Hatte mir vor der Operation leider gar nicht so viel Gedanken darüber gemacht, daß mein "Büro-Job" auch relativ viele Geschäftsreisen mit sich bringt. Habe mich - nach einigem Hin und Her - dann kurzfristig entschieden, meine Flugreise knapp 3 Wochen Post-OP abzusagen. Es gibt zwar einige Stimmen, die sagen, daß man da schon wieder fliegen könne. Aber andere sagen, daß sich der Druckunterschied im Flugzeug negativ auf die Heilung auswirken könne und damit u.a. auch das Kapselfibrose-Risiko steigen würde. Da diese Geschäftsreise relativ leicht abzusagen war, habe ich sicherheitshalber auf diese Reise verzichtet.<br><br>

Aber wenige Tage später musste ich dann mit dem Zug geschäftlich nach Berlin. Und das habe ich - gerade mal 3 Wochen nach der Operation - doch als relativ unangenehm gefunden. Vor allem das Schleppen des Rollkoffers über diverse Treppen auf den Bahnhöfen, aber auch das Ein- und Aussteigen mit Gepäck in und aus dem Zug…

Ansonsten hatte ich das Gefühl, daß alles von Tag zu Tag besser wurde. Das Fremdkörpergefühl, das am Anfang noch ausgeprägter war, das Spannungsgefühl, das Ziehen, Ziepen und Stechen, die Empfindlichkeit der Brustwarzen, die relative Festigkeit im Brustbereich…. All das wurde schnell besser, alles normaler. Und ich habe jedes Stückchen Normalität, das ich mir selber erobert habe, sehr genossen…

Daten und Fakten

Fachbegriffe / Lexikon

Welches Implantat ?

Platzierung der Implantate

  Schnitt-Techniken 

Vorbereitung auf die OP

Nach Brustvergrößerung

Mögliche Komplikationen

    Gästebuch    

 


Informationsportal Schönheitschirurgie

Ästhetische Plastische Chirurgie Portal

Flausenfee bei Pageballs

Flausenfee bei Twitter

Impressum