Das Thema Botox .war früher für mich sehr negativ behaftet, geprägt von Begriffen wie Nervengift oder Erinnerungen an Bilder mit gräßlichen, maskenhaften Gesichtern ohne jede Mimik.
Und auch als ich anfing, mich in den Foren mit dem Thema Botox zu beschäftigen, war das in der Anfangszeit eher ein theoretisches, fachliches Interesse. Ich fand es total interessant zu lernen, daß es nicht einfach nur "Botox" gibt, sondern verschiedene Produkte der Substanz Botulinumtoxin A, wie z.B. Vistabel, Dysport und Xeomin, über die es viele unterschiedliche Theorien zu Wirkung und vor allem Wirkdauer gibt.
Beängstigend fand ich Berichte über Komplikationen wie herabhängende Augenlider oder einen schiefen Mund nach Botox-Unterspritzungen, stellte dann aber schnell fest, daß das kein zufälliges Schicksal zu sein scheitn, von dem man getroffen wird, sondern daß es auch damit zu tun hat, daß die falsche Dosis an die falschen Stellen gespritzt wurde.
Interessant fand ich, daß eine Botox-Unterspritzung nicht bedeuten muß, daß man ein maskenhaftes, mimikfreies Gesicht bekommt, sondern daß je nach Wunschvorstellung auch eine natürliche Mimik erhalten bleiben kann, und daß das Ziel einer Unterspritzung auch sein kann, daß man einfach etwas entspannter aussieht. Ich lernte in verschiedenen Foren auch einige Frauen kennen, die viel Erfahrung damit hatten und nicht abgehoben, sondern ganz normal waren.
So nach und nach verschwanden meine Vorbehalte. Und wenn ich mit meinen nun schon über 40 Jahren in den Spiegel schaute, beruhigte mich beim allzu kritischen Betrachten meiner Falten und Fältchen der Gedanke daran, daß eine Milderung möglich wäre.
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